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Einzeltest:
Acronis True Image 2010 im Test
Imaging-Tool mit Mehrwert
Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 9/2009
Author:
Christian Lanzerath
Zahlreiche Hersteller von Backup-Software buhlen um die Gunst der Kundschaft. Das Anlegen und Zurückspielen von Sicherungen gehören zum Standard und sorgen nicht dafür, dass Anwender zu einem neuen Produkt greifen. Das weiß auch Acronis und hat in seiner neuen Version von True Image neben den Standardfunktionen einige interessante neue Features eingebaut.
Virtuelle Maschinen und Non-Stop-Backup
Spannend ist in True Image 2010 vor allem die Möglichkeit, Festplatten-Images in virtuelle Festplatten (VHD) zu konvertieren, die man zum Beispiel in Windows 7 mounten oder mit Programmen wie Microsoft Virtual PC oder Sun VirtualBox als Zweitsystem nutzen kann. Das ist besonders für User praktisch, die auf ein neues Betriebssystem umziehen. Im Test funktioniert die Konvertierung des Images vom Acronis-Format ins VHD-Format problemlos, dauert allerdings zwei Stunden - was aber von der Größe des Images und Leistung des Rechners abhängt. Da viele User regelmäßige Sicherungen gerne vergessen, bietet True Image zudem ein Non-Stop-Backup, das im Hintergrund und ohne Zutun des Benutzers inkrementelle Sicherungen anlegt. Die zusätzliche Systembelastung ist bei modernen Rechnern kaum zu spüren. Bildergalerie Die Standardfunktionen von True Image 2010 arbeiten wie auch in den Vorgängerversionen zuverlässig. Im Test legt das Programm ein Abbild der randvollen 38 GByte großen Windows-Partition innerhalb von 20 Minuten auf einer USB-Festplatte an und komprimiert es in der Standardeinstellung auf 27 GByte. Als Backup-Medium kommen nicht nur interne und externe Festplatten sowie FTP-Server und Netzlaufwerke in Frage, sondern auch eine versteckte Partition, die True Image auf Wunsch anlegt. Alternativ zum Image sichert der Anwender einzelne Dateien und Verzeichnisse und speichert diese lokal oder auf dem 25 GByte großen Online-Speicher, den man für 5 Euro monatlich buchen kann.  Die Sicherung und Wiederherstellung von Partitionen und Dateien starten Anwender auch im laufenden Betrieb aus der intuitiv und einsteigerfreundlich gestalteten Benutzeroberfläche der installierten Version oder mit Hilfe der Boot-CD. So stellt True Image Sicherungen wieder her, auch wenn Windows nicht mehr hochfährt. Statt das Abbild komplett wiederherzustellen, lässt es sich recht simpel als Partition im Dateimanager einhängen – praktisch, um nur einzelne Dateien herauszuziehen.
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Virtuelle Maschinen und Non-Stop-Backup
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