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Einzeltest:
Lenovo Thinkpad T61
Die Kompromisslösung
Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 5/2008
Author:
Maxim Roubintchik
Lenovos Thinkpad T61 ist der letzte Teilnehmer unseres Vergleichstest von 14,1-Zoll-Business-Notebooks. Kann es den anderen Geräten Paroli bieten?
Bescheidene Performance
Das Thinkpad T61 des chinesischen Herstellers Lenovo hat unsere Redaktion als letztes erreicht und es gerade noch in unseren Vergleichstest geschafft. Ob es die anderen Kandidaten ausstechen kann soll das Gerät in unseren Hardware-Benchmarks zeigen. Zunächst untersuchen wir die Prozessorleistung und schicken das Notebook dazu durch PCMark2005 und Vantage. Das Ergebnis ist enttäuschend. 5101 Punkte in PCMark2005 qualifizieren das T61 für den letzten Platz. Auch was die Speicherleistung angeht belegt der portable Rechner Platz 6. Einzig die Performance der Grafikkarte ist der seiner Rivalen mit 2878 Punkten deutlich überlegen. Die Festplattendurchsatz ist mit 38,2 MB/s durchaus akzeptabel, aber kein Vergleich zu den 43,3 MB/s des Dell Latitude D630c.
((Ins Bild klicken für vollständige Ansicht.)) Der WLAN Up- und Download ist mit durchschnittlich 2394 KByte/s ebenfalls in Ordnung und steht dem Latitude kaum nach. Eine Netzwerkrakete wie das vor wenigen Tagen getestete Toshiba Tecra M9 mit seinen 6583 KByte/s ist das Thinkpad allerdings nicht. Positiv fällt das eingebaute DVD-Laufwerk des Lenovo-Notebooks auf: Unsere 4 GByte große Testdatei ist in erstaunlichen 9:54 Min gebrannt und in 12:11 Minuten auf die Festplatte kopiert. Zumindest was die Brenngeschwindigkeit angeht, ist das T61 damit das Top-Gerät. Der eingebaute DVD-Brenner des portablen Rechners lässt sich ähnlich wie bei Dells Variante im laufenden Betrieb herausnehmen und durch einen zusätzlichen Akku ersetzen - diesen gibt es allerdings nur gegen Aufpreis.
Der herausnehmbare Akku ist zwar schön und gut, sorgt jedoch auch für einige Probleme: So ist das Gehäuse des Notebooks an diesen Stellen nur dürftig verarbeitet: Zwar sind die Display-Halterung und andere Stellen sehr stabil, aber vor allem die Handablage und das Plastikgehäuse neben der Tastatur lassen sich ohne größere Mühe anheben und abbrechen. Ansonsten ist das schwarze, matte Gehäuse auch sonst nicht wirklich überzeugend. Jede noch so kleine Berührung ist auf der Oberfläche des Notebooks zu erkennen und es wimmelt bereits innerhalb von paar Tagen nur so von Fingerabdrücken auf Außenhülle des Gerätes. Apropos Fingerabdrücke: Der Fingerabdruckscanner des T61 leistete hervorragende Arbeit und auch die Einrichtung ist denkbar einfach. Ansonsten verbaut Lenovo in dem Gerät 3 USB-Ports, an denen sich höchstens die Positionierung bemängeln lässt. So sind die Ports nicht horizontal sondern vertikal angebracht, was mit manchen USB-Geräten zu Problemen führen könnte. Als Festplatte kommt eine 160-GByte-Variante von Western Digital zum Einsatz.
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