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Einzeltest:
TreeSize Professional 5
Speicherfressern auf der Spur
Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 1/2008
Author:
Alexander C. Sturm
Mit TreeSize Professional 5 überwachen Anwender und Administratoren den Speicherplatz von PC- und Server-Festplatten. Integriert in Windows Explorer heißt es nun: Aufspüren, Auswerten und Aufräumen.
Festplattenanalyse über Windows hinaus
Die Software gibt die Größe von Ordnern und Dateien in Byte, KByte, MByte, GByte oder Prozent an. Dazu navigiert der User ähnlich dem Datei-Explorer durch den Verzeichnisbaum und nutzt verschiedene Funktionen zur Analyse. 
Diagramme zeigen, welche Dateien oder Systemfiles wieviel Platz verbrauchen. Torten- und Balkendiagramm stellen beispielsweise die Verteilung des Speicherplatzes dar und zeigen, welche Ordner wie viel Platz einnehmen. Über den entsprechenden Registerreiter erfährt der Nutzer detailliert, wie groß einzelne Verzeichnisse sind und wie viel Prozent der Partition sie belegen insgesamt stehen mehr als zwei Dutzend Eigenschaften zu Auswahl. Außerdem zeigt TreeSize, wie oft verschiedene Dateitypen, etwa Videos, Textdateien oder Bilder, vorkommen und wie viel Platz diese benötigen. Die Kartei »Top 100« listet die 100 größten Dateien auf.
Alternate Data Streams und Hardlinks Das Tool berücksichtigt bei der Analyse der Festplatte die Besonderheiten des Dateisystems NTFS. So unterstützt TreeSize Alternate Data Streams (ADS), die NTFS-Kompression sowie Hard- und Softlinks und berücksichtigt diese bei der Ermittlung des Speicherplatzes. Da aber zum Beispiel Softlinks das Ergebnis verfälschen können, deaktiviert der User die einzelnen Funktionen optional. Außerdem versprechen die Entwickler, auch Dateien zu erfassen, auf die der aktuelle Benutzer keinen Zugriff hat. So soll ein Administrator etwa auch die Größe von Verzeichnissen ermitteln, die wegen restriktiver NTFS-Rechte für ihn tabu sind. Im Test funktioniert dies jedoch nur mit Windows XP. Unter Windows Vista ignoriert TreeSize ein randvolles Verzeichnis, das mit Zugriffsrechten geschützt ist.
Das Tool findet auch Dateidoppler und andere Speicherfresser - unter XP werden sogar Systemrestriktionen umgangen.
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