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Einzeltest:
D-Link Horstbox DVA-G3342SD
Konkurrenz für die Fritzbox
Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 12/2007
Author:
Roswitha Müller
Die Horstbox ist zurück: Riesig ist sie immer noch, wenn auch D-Link dem Gerät mittlerweile ein moderneres Gehäuse spendiert hat. Ob man damit gegen AVMs bekannte Fritzbox-Reihe eine Chance hat, soll ein Praxistest zeigen.
Router mit Profi-Funktionen
Dem Karton des WLAN- und VoIP-Routers D-Link Horstbox DVA-G3342SD liegen jede Menge Kabel und Adapter bei: Netzwerkkabel, Telefon- und ISDN-Kabel und sogar ein Verteiler/Adapter für RJ11 auf 3 TAE-Buchsen. Eine positive Überraschung bietet auch die gedruckte Installationsanleitung. Auf deutsch und mit farbigen Abbildungen wird das Setup erklärt. Zur Einführung gibt es sogar noch einige Tipps, wo ein WLAN-Router am besten aufgestellt werden sollte und welche Materialien und Positionen sich störend auf das Signal auswirken. Das ist ausgesprochen einsteigerfreundlich.
Ein Assistent hilft bei der Ersteinrichtung, jedoch nicht nur für DSL und WLAN, sondern auch gleich für USB-Geräte und Telefonie. Damit ist in einem Rutsch das ganze System einsatzbereit. An den USB-Ports können nicht nur Drucker im Netzwerk freigegeben, sondern auch externe Speichermedien angeschlossen werden.
VoIP-Provider, angeschlossene Telefone und Regeln, wie und wann über welche Leitung telefoniert werden soll, werden komfortabel im Telefonie-Menü eingerichtet. Außerdem werden hier Kurzwahl-Nummern und das Telefonbuch verwaltet. Zu jedem Abschnitt steht eine ausführliche Hilfe direkt im Konfigurationstool des Routers bereit. Ein Wechsel in den Experten-Modus schaltet weitere Menüpunkte frei. Logging über SNMP, Netzwerkfreigaben für Drucker und USB-Speicher sowie DHCP-Server-Einstellungen gehören dazu.
Ein kleines Knöpfchen an der Rückseite des Routers aktiviert den WLAN-Access-Point. Auf diese Weise richtet der Admin erst in Ruhe alle Sicherheitseinstellungen ein und schaltet das Funknetz erst dann scharf. Bei anderen Geräten ist das leider anders: Bis sich der System-Verwalter aufrafft und das WLAN absichert, sind Wireless-LANs meist ohne Schutz aktiviert.
Der Datendurchsatz des WLANs ist mit 2,3 MByte pro Sekunde sehr ordentlich - immerhin handelt es um ein 802.11g-Gerät und keines der leistungsfähigeren 802.11n-Frühchen. Die Funkverbindungen werden mit WEP oder WPA beziehungsweise WPA2 gesichert. Auch das eingebaute DSL-Modem macht mit ADSL2+ eine gute Figur. Ein VPN-Server für Office-Umgebungen wäre noch wünschenswert.
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