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Einzeltest:
O&O Unerase 4.1 Personal Edition
Zuverlässiger Datenretter
Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 3/2007
Author:
Christian Lanzerath
ToolMit Unerase 4.1 Personal Edition retten Anwender versehentlich gelöschte Dateien, selbst wenn der Papierkorb schon entleert wurde.
Aus dem Müll gefischt
Die Bedienung von Unerase ist simpel, die Oberfläche ähnelt dem Windows-Explorer. Anwender wählen ein Laufwerke aus dem Verzeichnisbaum aus und starten mit einem Mausklick die Suche nach gelöschten Dateien. Auch SD-Karten, USB-Sticks und sonstige mit FAT16/32 oder NTFS formatierte Speichermedien durchsucht das Tool. Weiß der Anwender, welche Dateien er retten will, grenzt er die Suche durch Angabe von Dateinamen und -größe ein.
Im PCpro-Labor muss Unerase zwölf gängige Dateiformate wiederherstellen. Neben Word-, Excel- und Powerpoint-Dokumenten löschen die Tester auch Videos, Musik, Bilder und ein PDF mit 1700 Seiten. Letzteres fischt das Tool ohne Probleme aus dem Müll. Außer dem kryptischen Dateinamen, ist das PDF unversehrt. Auch die Formate MP3, BMP, PPT, XLS, JPG, WMV, WMA und EXE sowie ZIP sind im tadellosen Zustand. Nur bei Word- und Text-Dokumenten leistet sich das Tool einen kleinen Patzer. Von 100 TXT-Dateien findet Unerase nur 98 wieder. Diese sind dafür aber voll intakt. Von den 100 DOC-Dateien werden zwar alle wieder hergestellt. Fünf Test-Files zeigen jedoch nur noch Buchstabensalat an.
Für Notfälle können User das Tool auf einem USB-Stick einrichten und von dort starten. So wird das Risiko verringert, gelöschte Dateien zu überschreiben. Umständlich: Bei jedem Start vom USB-Stick muss der Anwender die Seriennummer eintippen.
Im PC-Professionell-Testlabor hinterlässt Unerase einen guten Eindruck. Von fast 500 Testdateien stellt das Tool fast alle wieder her. Der Erfolg hängt allerdings stark davon ab, wie weit der freigegeben Speicherplatz schon wieder überschrieben wurde.
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