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Einzeltest: Aldi-Notebook: Medion MD97400
Da stimmt der Preis

Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 5/2006
Author: Axel Mino

Wenn der Lebensmittel-Discounter Aldi ein Notebook anbietet, wird mit Ausstattung nicht gegeizt. PC Professionell hat das Gerät bereits getestet.

Testbericht

Für 800 Euro enthält das Medion MD97400 einen schnellen AMD-Prozessor mit 2 GHz Taktfrequenz, 1 GByte Arbeitsspeicher und eine 80-GByte-Festplatte. Für optische Medien steckt ein Multiformat-DVD-Brenner im Gehäuse.

Das System läuft mit Büroprogrammen sehr flott und treibt Videoschnitt- sowie Rendering-Anwendungen recht zügig an. Die im Chipsatz ATI Radeon Express 200M integrierte Grafik bringt jedoch für aktuelle 3D-Spiele nicht genug Power mit, ältere Spiele laufen leidlich schnell bei geringer Qualitätsstufe. Medion hat dem Notebook einen großen 73-Wattstunden-Akku spendiert, so dass der MD97400 trotz hohen Energieverbrauchs eine gute Laufzeit von 3 Stunden 15 Minuten erbringt. Der treibt aber auch das Gewicht in die Höhe: 3,15 kg

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Das Display kann mit sehr guter Lesbarkeit und hoher Helligkeit überzeugen, die Blickwinkel sind dafür nur Mittelmaß. Die Bildfläche leuchtet sehr gleichmäßig. Bei wenig Prozessorlast bleibt das Medion sehr leise, steigert sich dafür unter Volllast auf ein hörbares Rauschen.
Für den drahtlosen Datenaustausch besitzt das Medion ein WLAN-Modul für gängige 54 MBit/s, Bluetooth- und Infrarot-Schnittstellen sind aber nicht vorhanden. Handy oder PDA müssen somit per USB-Kabel synchronisiert werden. Die maximale Datenrate am USB-Port gehört nicht zu den schnellsten, ist aber mit 20 MByte/s passabel.

Reichlich Software ist auf dem Notebook bereits vorinstalliert, wie Microsoft Works 8.5, das Brennprogramm Nero 6, der DVD-Player WinDVD 7 und die Finanzsoftware WISO Mein Geld. Aber auch das kostenlose Skype für die Internet-Telefonie ist startbereit, das passende Headset liegt ebenfalls bei. Zum Lesen von Speicherkarten für Digitalkameras gibt es einen Adapter für den PC-Card-Schacht. Die Leseleistung ist aber bei allen Kartentypen sehr schwach und liegt mit 0,8 MByte/s beim einem Fünftel bis einem Zehntel des Tempos anderer Kartenleser.

Das Medion überzeugt mit einem Preis von 800 Euro wegen der üppigen Ausstattung und der guten Bildqualität als Office-Notebook. Es ist jedoch für die Reise wegen des hohen Gewichts ebenso wenig geeignet wie für den 3D-Gamer.

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