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Report: Alles was Sie über den Release Candidate wissen müssen
Windows 7 RC: Ausprobieren, informieren, testen und umsteigen

Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 5/2009
Author: Maxim Roubintchik

Seit einigen Stunden ist der Release Candidate des neuen Microsoft-Betriebssystems nun zu haben. Wer noch keinen Blick auf Windows 7 geworfen hat, kann es spätestens jetzt tun. Der Download ist natürlich wie immer gratis.

Download und Systemvoraussetzungen

Abonnenten von MSDN und TechNet konnten den Windows 7 Release Candidate bereits seit einigen Tagen herunterladen. Jetzt ist er auch für die Allgemeinheit verfügbar. Bei dem Release Candidate (oft auch einfach nur RC genannt) handelt es sich in der Regel um eine sehr fortgeschrittene Version einer Anwendung, bei der alle neuen Features an Bord sind - also kurz vor dem Release.


Um das Betriebssystem einwandfrei nutzen zu können, sollte ihr Rechner bestimmte Voraussetzungen erfüllen: 1-GHz-CPU sowie 1 GByte RAM und 16 GByte Platz auf der Festplatte für die 32-Bit-Version von Windows 7 beziehungsweise 2 GByte RAM und 20 GByte Plattenplatz für die 64-Bit-Version. Falls Sie in ihrem PC mehr als 3 GByte Arbeitsspeicher verwenden, sollten Sie sich in jedem Fall für die 64-Bit-Version entscheiden, da der RAM sonst nicht vollständig ausgelastet werden kann.

Bildergalerie


Der RC1 des neuen Betriebssystems lässt sich kostenlos herunterladen. Alles was dazu nötig ist, ist ein Windows Live Account. Schon kann es losgehen: Einen passenden Lizenzschlüssel erhalten die experimentierfreudigen User beim Download des Betriebssystems automatisch. Ein solcher wird benötigt, um das neue Windows länger als 30 Tage auszuprobieren. Der Key gilt ein ganzes Jahr lang. Wenn die Download-Server gerade ausgelastet sind, was die nächsten Tage zweifelsfrei der Fall sein wird - keine Angst. Microsoft gibt sich diesmal großzügig und schränkt nicht die Anzahl der Lizenzen ein, wie aus der Vergangenheit bekannt. Auch ist der Download noch mindesten bis Ende Juli verfügbar.


Ganz so großzügig gibt sich Microsoft aber nicht in allen Punkten. Der Release Candidate hat nämlich einen Haken: Ab dem ersten März 2010 möchte Microsoft alle Windows-7-User dazu bewegen, auf das finale Produkt umzusteigen. Dazu benutzt der Softwaregigant einen Trick: Der Rechner fährt alle zwei Stunden herunter und weist den Nutzer so darauf hin, endlich die fertige Windows-7-Version zu benutzen. Bis zum März lässt sich der RC1 allerdings ohne Einschränkungen nutzen.


Falls Sie nur ein wenig mit dem neuen Betriebssystem experimentieren wollen, sollten Sie dieses in einer virtuellen Maschine installieren. Wie das geht, entnehmen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.



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