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Report:
WLAN-Communities
Ungeklärt: Die Haftungsfrage
So einfach und schön Fon auch ist, gibt es doch einige Nachteile sowohl für die Betreiber eines Fonspots als auch die Surfer an einem solchen. So wird zwar für das private Funknetz die Verschlüsselung mit WPA genutzt, die Daten der öffentlichen Verbindung werden jedoch ungesichert übertragen ? können also von Dritten mit geeigneten Tools mitgelesen werden. Wer einem Fonspot Webmail und andere Dienste nutzt, sollte daher zumindest auf eine https-Verbindung achten.

Für die Fonspot-Betreiber besteht ein rechtliches Risiko, denn bislang ist nicht geklärt, inwieweit sie für Aktivitäten der anderen Benutzer haften. Zwar hatte das LG Hamburg Mitte des vergangenen Jahres geurteilt, dass der Anbieter eines ungeschützten WLANs als Störer für Rechtsverletzungen Dritter haftbar ist. Unklar ist allerdings noch, wie eine wirksame Sicherung aussehen muss ? ob also das Registrierungs- und Login-Prozedere von Fon ausreichend ist. Sollte das der Fall sein, drohen dem Fonspot-Betreiber dennoch Scherereien, denn beispielsweise Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing oder Kinderpronografie fallen zunächst einmal auf ihn zurück, da auch die Aktivitäten des öffentlichen Netzes über die IP-Adresse seines Internet-Anschlusses laufen.
Dazu kommt: Wer seinen Internet-Zugang anderen zur Verfügung stellt, verstößt womöglich gegen die Nutzungsbestimmungen seines Providers. Besonders riskant ist das vor allem dann, wenn man als Bill damit Geld verdienen will - auch wenn bislang noch kein Provider gegen diese kommerzielle Nutzung des Internet-Zugangs vorgegangen ist.
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Kapitel:
Hohe Verbreitung: Fon
| Linus, Bill und Alien
| Ungeklärt: Die Haftungsfrage
| Mehr Sicherheit: Sofanet
| Ebenfalls sicher: Hotsplots
| Kommerzfrei: Freifunk
| Vorsicht vor Whisher
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