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Hintergrund der Überlegungen der EU waren die ausgefeilten Fähigkeiten aktueller Handys, die zu weit mehr als nur zum Telefonieren taugen. Mit Kameras, TV-Empfänger und GPS seien sie richtige kleine Multifunktionsgeräte und müssten entsprechend besteuert werden, argumentierte man sehr zum Unwillen der Industrie, die einen Absatzeinbruch befürchtete. Für ein Gerät mit TV-Empfänger wäre beispielsweise eine Abgabe von 14 Prozent abgefallen, für ein Gerät, das als Navi einstuft würde, noch 3,7 Prozent. Reuters zufolge sind diese Pläne jetzt aber vom Tisch, weil die überwiegende Mehrheit der EU-Staaten die Auffassung vertrat, auch hochwertige Handys müssten zollfrei bleiben. (Daniel Dubsky)
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